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Nachricht Überlasteten Müttern neuen Antrieb geben
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Überlasteten Müttern neuen Antrieb geben

Müttergenesungswerk sammelt Spenden / BRK-Beratungsstelle steht Erholungsuchenden zur Seite

Haßfurt – In diesen Tagen sind wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auf den Straßen und an den Türen unterwegs, um Spenden für erschöpfte und kranke Mütter zu sammeln. Die Spendenaktion – dieses Jahr unter dem Motto „Mission Mutter: Überlasteten Müttern neuen Antrieb geben“ – wird seit 1950 vom Müttergenesungswerk (MGW) durchgeführt. Im Landkreis Haßberge bietet das Rote Kreuz Beratung für Mütter und Väter an.

„Hilfe und Unterstützung für Mütter und ihre Familien sind heute notwendiger denn je. Ich freue mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr viele Sammlerinnen und Sammler in Kommunen, Kirchengemeinden, Frauenverbänden, Schulen und Vereinen engagieren und dazu beitragen, dass erschöpfte und kranke Mütter eine Kurmaßnahme in Anspruch nehmen können. Für die Arbeit des MGW ist die Sammlung von großer Bedeutung“, betont Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks.

Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesundheit von Müttern. Inzwischen wurde die Arbeit des MGW mit der „Zustiftung Sorgearbeit“ auf Väter und pflegende Angehörige ausgeweitet. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Fachverband/Arbeitsgemeinschaft (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität) zusammen. Besonders zeichnet sich das MGW mit dem MGW-Qualitätssiegel in allen anerkannten Kliniken und durch das Konzept der Therapeutischen Kette im MGW-Verbund aus. Diese umfasst die kostenlose Beratung der Betroffenen bei rund 1200 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände für Fragen rund um die Kurmaßnahmen für Mütter und Mutter-Kind bzw. Väter und Vater-Kind sowie pflegende Angehörige, die Kurmaßnahme in den 74 vom MGW anerkannten Kliniken und die Nachsorgeangebote vor Ort. Das Müttergenesungswerk benötigt Spenden, zum Beispiel zur Unterstützung bedürftiger Mütter/Väter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Beratung und Nachsorgeangebote sowie für Informations- und Aufklärungsarbeit.

Rund zwei Millionen Mütter sind durch die Doppel- und Dreifachbelastung in Familie, Haushalt und Beruf so erschöpft und ausgelaugt, dass sie als kurbedürftig gelten. Doch nur ein Bruchteil nimmt an einer Mütterkur oder Mutter-Kind-Kur teil. Im MGW sind es rund 50.000 Mütter pro Jahr. Zusätzlich stärkt das MGW Mütter nicht nur mit Kurmaßnahmen, sondern oft auch mit direkten finanziellen Zuschüssen: Wenn Mütter/Väter sich die gesetzliche Zuzahlung, Kurausstattung oder das Taschengeld nicht leisten können, können sie ggf. einen Zuschuss aus Spendenmitteln erhalten, damit sie nicht auf die dringend benötigte Kurmaßnahme verzichten müssen.

In den bundesweit rund 1200 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände im MGW-Verbund können sich Mütter/Väter kostenlos zu allen Fragen rund um die Kurmaßnahme beraten lassen. Zudem unterstützen Nachsorgeangebote Mütter/Väter in ihrem Alltag, um den Kurerfolg langfristig zu sichern.

Im Landkreis Haßberge unterstützt die Mutter-Vater-Kind-Beratungsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes (Industriestraße 20) in Haßfurt, die Mütter, Väter oder pflegenden Angehörigen bei der Kurbeantragung. Karina Hauck und Anne Depietri, zwei erfahrene MGW-Beraterinnen, wissen, wie wichtig es für die Betroffenen ist, für ein paar Wochen aus dem Alltag auszubrechen, sich auszuruhen, Kraft und neuen Lebensmut zu tanken.

„Alle Frauen und auch Männer in Familienverantwortung haben Anspruch auf eine Mütter/Väter- oder Mutter/Vater-Kind-Kur, wenn der behandelnde Arzt die medizinische Notwendigkeit einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme für Mütter/Väter oder Mütter/Väter mit Kindern attestiert“, sagt Karina Hauck, Leiterin der Beratungsstelle. „Wer eine Kur beantragen möchte, kann uns telefonisch, persönlich oder schriftlich im Büro erreichen, muss aber ein wenig Zeit mitbringen, da ein Erstgespräch oft zwei Stunden oder länger dauern kann, verdeutlicht Anne Depietri. Zuhören, informieren, Lösungsansätze erarbeiten und eben Kurplätze vermitteln sind die wichtigsten Aufgaben der Beratungsstelle, berichten die Beraterinnen.

Zwölf solcher Beratungsstellen gibt es beim Bayerischen Roten Kreuz bayernweit. Die des BRK-Kreisverbandes Haßberge ist aufgrund langjähriger und guter Erfahrungen inzwischen Ansprechpartner mit Lotsenfunktion für alle anderen elf und seit Jahren im Landesausschuss vertreten. Öffentliche Gelder gibt es für die Beratungsstellen nicht; sie finanzieren sich ausschließlich aus eigenen Mitteln der Kreisverbände und über Spenden.

Wer die kurbedürftigen Mütter/Väter in Bayern unterstützen möchte, kann dies gerne durch eine kleine Spende auf das MGW Spendenkonto tun:

Spendenkonto:
IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04
BIC: BFSWDE33MUE

Weitere Informationen und Kontakt:
www.muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de/sammlungen

Für die direkte Unterstützung der Frauen und Männer aus dem Landkreis und der Umgebung gibt es auch die Möglichkeit auf ein Treuhandskonto der MGW zu spenden:
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSWDE33MUE
IBAN: DE64700205000009801500

Im Foto (Martin Ludwig/BRK): Anne Depietri und Karina Hauck (von links) sind zwei erfahrene Beraterinnen beim BRK-Kreisverband Haßberge, die Müttern und Vätern bei der Vermittlung von Kurmaßnahmen behilflich sind. Das Rote Kreuz nimmt bayernweit mit seiner Beratungsstelle aufgrund guter und langjähriger Erfahrung eine Lotsenfunktion ein.

Pressedienst Wirtschaftsverbund Hassberge

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