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Nachricht Huml Aufbau des elektronischen Polleninf
Nachricht Huml Aufbau des elektronischen Polleninf

Huml: Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes schreitet weiter voran

Huml: Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes schreitet weiter voran - Bayerns Gesundheitsministerin: Mittlerweile laufen vier von acht Messstationen im Testbetrieb - Regelbetrieb soll 2019 starten

Der Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes (ePIN) in Bayern schreitet weiter voran. Mittlerweile laufen vier von insgesamt acht elektronischen Messstationen im Testbetrieb. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Freitag hingewiesen.

Huml betonte im Vorfeld des Allergiekongresses der European Academy of Allergy and Clinical Immunology, der am 26. Mai in München startet: Allergien sind mittlerweile Volkskrankheiten geworden. Allein in Bayern leben über zwei Millionen Betroffene, davon ist jeder Zweite Pollenallergiker. Um Allergiker und Asthmatiker künftig mit aktuelleren und genaueren Echtzeitdaten zum Pollenflug in Bayern zu versorgen, bauen wir derzeit das weltweit erste elektronische Polleninformationsnetzwerk auf.

Die Ministerin ergänzte: Nachdem die erste elektronische Pollenmessstation im Rahmen von ePIN im April in Garmisch-Partenkirchen in Betrieb ging, laufen nun drei weitere dieser Pollenmonitore in Viechtach, Marktheidenfeld und Altötting im Testbetrieb. Bis Jahresende werden auch die restlichen vier Anlagen in Mindelheim, München, Feucht und Hof aufgebaut und in Betrieb gegangen sein. Ab der Pollensaison 2019 kann dann jeder Bürger die aktuelle Pollenbelastung standort- und pollenspezifisch online über das LGL abrufen.

Das Projekt ePIN wird im Auftrag des bayerischen Gesundheitsministeriums durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aufgebaut. In dieses weltweit einmalige Projekt investiert das bayerische Gesundheitsministerium in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt zwei Millionen Euro.

Huml erläuterte: Die Auswahl der acht ePIN-Standorte basiert auf einer umfangreichen mehrjährigen Machbarkeitsstudie des Zentrums für Allergie und Umwelt der Technischen Universität München und des Helmholtz Zentrums München in Zusammenarbeit mit internationalen Experten. Ziel war es, unter Berücksichtigung verschiedener Klimaparameter und der Bevölkerungsdichte in Bayern die optimale Verteilung der acht elektronischen Messstationen zu bestimmen und somit den Pollenflug in Bayern möglichst repräsentativ abzudecken.

Das Projekt ePIN ist Teil der bayerischen Klimaanpassungsstrategie und wurde am 13. September 2016 vom Bayerischen Ministerrat beschlossen. Es wird unter Leitung des LGL durchgeführt. Berater und Projektpartner sind das Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) der Technischen Universität München und das Helmholtz Zentrum München, das Leibniz Rechenzentrum (LRZ) sowie weitere nationale und internationale Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter:

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/biologische_umweltfaktoren/bioaerosole/epin.htm.

Pressedienst Wirtschaftsverbund Hassberge

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