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FÜRACKER: FESTUNG MARIENBERG ATTRAKTIVER MACHEN

Heimatminister informiert sich über aktuellen Stand der Baumaßnahmen // Programm des Veranstaltungstags in der Residenz Würzburg vorgestellt

Bayerns Schlösser und Burgen sind weltbekannt und Sinnbild Bayerns. Die Festung Marienberg thront seit 800 Jahren weithin sichtbar über der Stadt Würzburg und lockt gemeinsam mit der Residenz Würzburg jährlich zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Würzburg. „Der Erhalt dieses einzigartigen Wahrzeichens ist uns ein besonderes Anliegen. Wir stehen zu unserer Verantwortung gegenüber unserem reichhaltigen geschichtlichen Erbe“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Dienstag (29.5.) bei einem Ortstermin in Würzburg. Füracker machte sich gemeinsam mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und weiteren Mandatsträgern, darunter auch der örtliche Stimmkreisabgeordnete Oliver Jörg, ein Bild vom Fortgang der Baumaßnahmen auf der Festung Marienberg. „Der Freistaat Bayern investiert hier insgesamt rund 100 Millionen Euro. Wir machen damit die Festung Marienberg für Touristen, Würzburger und Tagungsgäste noch attraktiver und zukunftsfähiger“, stellte Füracker fest.

Die Baumaßnahme erfolgt in zwei Etappen. Der 1. Bauabschnitt dient ausschließlich dem Substanzerhalt und damit der Vorbereitung der weiteren Generalsanierung und Neuordnung. Betroffen sind die Instandsetzung der Toranlagen (Schönborntor, Neutor, 1. und 2. Höchberger Tor), der Marienkirche sowie die Sanierung der Abwasser-, Trinkwasser-, Fernwärme- und Elektroleitungsnetze im Außenbereich. Diese Arbeiten laufen noch voraussichtlich bis Anfang 2019. Im Rahmen des 2. Bauabschnitts soll die Kernburg generalsaniert werden. Die Planungen hierfür laufen auf Hochtouren. Nach der Beendigung der Sanierungsarbeiten soll hier das „Museum für Franken“ eingerichtet werden. Die Bauarbeiten sehen unter anderem die Sanierung des Daches, des Innenhofs, des Dachgeschosses, des Kiliansturms, des Alten Zeughauses und des Fürstenbaus vor. Zudem soll die Festungsarchitektur wie Bergfried, Außenanlagen, Kasematten, Burgring und Türme instandgesetzt werden. Die Baumaßnahmen sind notwendig für die künftige Neugestaltung des Würzburger Wahrzeichens.

Und auch aus der Residenz Würzburg gibt es neues zu berichten: In diesem Jahr feiert die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen ihren 100. Geburtstag. Aus Anlass des Jubiläumsjahres findet am Freitag, 13. Juli 2018, ein Veranstaltungstag im Rahmen des „Jubiläumsjahr 2018 – Bayerns Schlösser und Burgen“ in der Residenz Würzburg statt. Die Besucher erhalten während des gesamten Tags freien Eintritt. Von 14:00 bis 22:00 Uhr werden ein buntes Veranstaltungsprogramm und kostenlose Regel-, Kinder-, Garten- und Restaurierungsführungen angeboten.

Pressedienst Wirtschaftsverbund Hassberge

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