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Nachricht Huml wirbt für mehr Aufmerksamkeit für O
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Huml wirbt für mehr Aufmerksamkeit für Organspende - Bayerns Gesundheitsministerin zum Tag der Organspende am 2. Juni

Huml wirbt für mehr Aufmerksamkeit für Organspende - Bayerns Gesundheitsministerin zum Tag der Organspende am 2. Juni: Freistellung für Transplantationsbeauftragte in allen Bundesländern umsetzen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat zum bundesweiten Tag der Organspende am 2. Juni für mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema geworben. Huml betonte am Freitag: Organspende kann Leben retten. In Bayern warten derzeit mehr als 1.400 Menschen auf ein Spenderorgan. Mein Ziel ist es deshalb, dass sich mehr Menschen für einen Organspendeausweis entscheiden.

Die Ministerin fügte hinzu: Es ist auch wichtig, mit der Familie über die Entscheidung für eine Organspende im Sterbefall zu sprechen. Denn wissen die Angehörigen Bescheid, müssen sie sich nicht in sehr schweren Stunden selbst Gedanken über das weitere Vorgehen machen.

Huml setzt sich zudem für bessere Rahmenbedingungen für die Organspende in Krankenhäusern ein. Die Ministerin erläuterte: Wir müssen die für die Organtransplantation zuständigen Mediziner entlasten. Bayern hat deshalb im Jahr 2017 als erstes Bundesland eine konkrete und verbindliche gesetzliche Freistellung für die Transplantationsbeauftragten eingeführt.

Die Freistellungsregelung in Bayern sieht vor, dass Transplantationsbeauftragte in Krankenhäusern von anderen Aufgaben entbunden werden. So steht den Transplantationsbeauftragten im oft dicht gefüllten Klinikalltag ausreichend Zeit für ihre Arbeit zur Verfügung.

Die Ministerin unterstrich: Die Freistellung in Bayern könnte Vorbild für eine bundesweite verbindliche Freistellungsregelung für die Transplantationsbeauftragten im Transplantationsgesetz sein. Der Koalitionsvertrag im Bund sieht das auch ausdrücklich vor. Ich fordere eine rasche Umsetzung der Regelung, um künftig mehr Menschen eine lebensrettende Transplantation zu ermöglichen.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl postmortaler Organspender in Bayern entgegen dem bundesweiten Trend gestiegen - und zwar von 121 im Jahr 2016 auf 143 im Jahr 2017. Allerdings konnten im Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 2018 insgesamt nur 53 postmortale Organspender in Bayern gezählt werden. In den ersten fünf Monaten des Vorjahres 2017 waren es dagegen bereits 63.

Huml betonte: Die aktuellen Zahlen zeigen uns, dass wir mit der Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung nicht nachlassen dürfen. In diesem Jahr haben wir mit großem Erfolg unsere Aufklärungskampagne Keine Ausreden! - Entscheide Dich jetzt! weiterentwickelt. Diese Kampagne hatten wir erstmals im Jahr 2016 in Print- und Online-Medien veröffentlicht, damit sich mehr Menschen mit dem Thema Organspende befassen und zu Lebzeiten eine Entscheidung treffen.

Die Ministerin fügte hinzu: Unsere Kampagne greift auf humorvolle Art typische Vorurteile gegen Organspende und Organtransplantation auf. Für die Neuauflage konnten wir in diesem Jahr die bei jungen Menschen bekannten YouTuber AlexiBexi, Space Frogs und Freshtorge gewinnen. Die Videoclips wurden innerhalb von nur zehn Tagen nach Veröffentlichung bereits mehr als 1.200.000-mal angesehen - ein sehr gutes Ergebnis!

Die Videoclips sind seit April auf Youtube, Facebook und der Microsite https://keine-ausreden.bayern/ abrufbar. Beim Start der Internet-Kampagne im April 2016 hatten der Stimmenimitator Chris Boettcher und die Kabarettistin Sissi Perlinger sowie der Komiker Harry G und der YouTube-Star Joyce Ilg mitgewirkt.

Weitere Informationen zum Thema Organspende finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/gesundheitsversorgung/organspende/.

Pressedienst Wirtschaftsverbund Hassberge

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